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Das Problem

Spamfilter zählen Punkte.

Ein Wort hier, eine verdächtige Adresse dort, ab einer Schwelle landet die Mail im Junk. Das funktioniert bei Massenwerbung. Es versagt bei der Mail, die wirklich teuer wird.

Diese Mails sind sauber geschrieben, kommen oft von echten, gekaperten Konten und tragen keine der Spuren, auf die ein Filter anspringt. Sie kommen durch. Und sie kommen bei genau den Menschen an, die zahlen dürfen.

Die Rechnung mit neuer IBAN

Die Rechnung Ihres Lieferanten, sauber formatiert, richtige Positionen. Nur die Bankverbindung wurde geändert.

Der Chef im Flieger

Die Nachricht vom Geschäftsführer, der gerade unterwegs ist und schnell eine Überweisung braucht. Von einer fremden Adresse.

Der Paketdienst mit Zollentgelt

Drei Euro Zollgebühr, bitte per Karte. Die Seite dahinter sammelt Ihre Kartendaten, nicht Ihr Paket.

So arbeitet Argus

Drei Schritte vor jedem Urteil.

Schritt 1

Lesen wie ein Mensch

Ein Sprachmodell liest die Mail vollständig: Absender, Antwortadresse, Text, Verweise, Anhänge. Es sucht nicht nach Wörtern, sondern nach dem Muster: Wird eine Zahlung, eine Anmeldung, ein Rückruf oder das Öffnen einer Datei verlangt? Und passt der, der das verlangt, zu dem, der er zu sein behauptet?

Schritt 2

Zwei Meinungen vor jedem Alarm

Bevor Argus eine Mail als Betrug markiert, prüft ein zweites, unabhängiges Modell dieselbe Mail. Nur wenn beide einig sind, wird aus dem Verdacht ein Alarm. Das hält die Fehlalarme niedrig, denn eine echte Rechnung im Junk kostet Sie mehr Vertrauen als zehn erkannte Betrugsmails bringen.

Schritt 3

Ihre Regeln zuletzt

Ihre Partner, Lieferanten und Geräte stehen auf Listen, die Sie selbst pflegen. Die Positivliste greift nur, wenn die Echtheit der Mail technisch belegt ist. Wer sich nur als Ihr Lieferant ausgibt, profitiert davon nicht.

Jede Mail bekommt eine von vier Stufen. Jedes Urteil trägt eine Begründung in einem Satz, die Sie lesen können.

SAUBERGeht normal zu.
WERBUNGLandet im Junk.
VERDACHTBleibt sichtbar, aber still.
BETRUGLandet markiert im Junk.
Was Argus erkennt

Die Forderung und die Täuschung.

Rechnungsbetrug

Geänderte Bankverbindung, gefälschte Mahnungen, Vorkasse bei unbekannten Händlern.

Chefmasche

Zahlungsanweisungen im Namen der Geschäftsführung von fremden Adressen.

Nachgemachte Marken

Banken, Sparkassen, Paketdienste, Behörden, Microsoft, Telekom, mit Verweis auf fremde Anmeldeseiten.

Vorschussbetrug

Erbschaften, Gewinnversprechen und Angebote, die eine Gebühr vorab verlangen.

Erpressung

Drohmails mit gefälschtem Eigenabsender, angeblich aus Ihrem eigenen Postfach.

Verbotene Ware

Verkauf verbotener Ware gegen Vorkasse.

Werbung

Auch wenn sie nur aus einem Bild und einem Kauflink besteht.

Und was Argus bewusst nicht als Betrug meldet

Preislisten, Angebote, Bestellungen und Rundschreiben Ihrer Geschäftspartner, auch wenn sie an viele gehen und Links oder Anhänge tragen. Das ist der Unterschied zwischen einem Filter, der Punkte zählt, und einem, der den Zusammenhang liest.

Argus Urteilsliste, gefiltert auf Betrug: gefälschte Lieferantenrechnung mit neuer Bankverbindung, nachgemachtes ELSTER, nachgemachter Paketdienst, jeweils mit Begründung
BETRUGDie Urteilsliste, gefiltert auf Betrug: Lieferantenrechnung mit neuer Bankverbindung, nachgemachte Behörde, nachgemachter Paketdienst. Jedes Urteil mit Begründung, Richtigstellen mit einem Klick.
Gemessen, nicht versprochen

An echter Post gemessen.

Wir haben Argus an vielen Tausend echten Mails aus dem Mittelstand gemessen: Handel, Seefracht und Schiffsmaklerei mit ihrem Englisch voller Kürzel. Die Messmenge wächst im laufenden Betrieb weiter.

< 0,5 %
Fehlalarm

Von den etikettierten echten Mails markierte Argus mit zweiter Meinung weniger als eine von zweihundert fälschlich als Betrug.

> 97 %
Betrugsmails erkannt

Rechnungsbetrug, Chefmasche, nachgemachte Marken und Erpressung, gemessen an echten Betrugsmails, nicht an Testdaten.

< 10 s
je Mail

Im Betrieb liegt die Prüfzeit bei 3 bis 6 Sekunden, bei einem Alarm mit zweiter Meinung bei rund 15.

Messwerte aus dem laufenden Betrieb, Stand November 2026. Ihre Post ist anders, deshalb beginnt jeder Einsatz mit einer Mitlesephase, in der Argus nur meldet und nichts markiert.

Warum lokal

Ihre Post bleibt in Hamburg.

Keine Mail verlässt Deutschland

Argus läuft auf unseren Rechnern im Hamburger Rechenzentrum der 4ITS. Kein Inhalt geht an einen Cloudanbieter.

Kein Training mit Ihrer Post

Das Sprachmodell liegt auf einer Grafikkarte in unserem Haus. Es lernt nicht aus Ihren Mails und gibt sie nicht weiter.

Urteile unter Ihrer Kontrolle

Die Urteile liegen auf unserer Platte, und wer sie sehen darf, bestimmen Sie.

Eigene Instanz auf Wunsch

Für Kunden mit besonderen Anforderungen: eigene virtuelle Maschine, eigene Grafikkarte, eigene Protokolle.

Argus bei Ihnen im Haus

Wenn die Post das Haus nicht verlassen darf.

Manche Post darf das Haus nicht verlassen, auch nicht bis Hamburg. Dann kommt Argus zu Ihnen. Die Erkennung ist von Anfang an so gebaut, dass sie dort läuft, wo die Post ist: ein Rechner, eine Grafikkarte, das Modell, die Oberfläche. Keine Verbindung nach draußen ist nötig, auch nicht zu uns.

Argus auf Ihrer Hardware

Eine virtuelle Maschine auf Ihrem Hyper-V oder VMware Wirt mit durchgereichter Grafikkarte. Ab einer NVIDIA Karte mit 16 GB Speicher laufen beide Modelle, der Richter und die zweite Meinung, so wie bei uns im Rechenzentrum. Wir richten ein, Sie betreiben, wir warten per Fernzugriff oder gar nicht, wie Sie wollen.

Argus auf der MiniKI

Ein kompaktes KI Gerät (NVIDIA DGX Spark Klasse) in Ihrem Serverschrank, fertig eingerichtet, mit Argus und Platz für weitere lokale KI Aufgaben: Dokumentensuche, Übersetzung, Zusammenfassungen, ohne dass etwas in eine Cloud geht. Argus ist dann eine Anwendung von mehreren auf einem Gerät, das Ihnen gehört.

Argus im Rechenzentrum der 4ITS

Der Normalfall: Ihre Domäne wird auf Argus gelenkt, wir betreiben alles, Sie sehen alles in der Oberfläche. Beschrieben weiter oben.

In allen drei Fassungen ist Argus dieselbe Software mit derselben Oberfläche und denselben Listen. Was sich unterscheidet, ist, wem die Maschine gehört und wer sie pflegt. Vorgabe und Erkennung entwickeln wir weiter und spielen sie auf Wunsch auch bei Ihnen ein; ohne Ihren Wunsch ändert sich bei Ihnen nichts.

Sie wollen Argus im eigenen Haus? Sprechen Sie uns an. Wir sehen uns Ihre Umgebung an und sagen Ihnen, was passt: eine VM auf Ihrer Hardware, die MiniKI oder der Betrieb bei uns.

Gespräch vereinbaren
● Keine Blackbox

Sie sehen, was Argus tut.

In der Oberfläche sehen Sie jedes Urteil mit Begründung, Absender, Empfänger und Spamwert, auf dem Handy wie am Schreibtisch. Ein falsches Urteil stellen Sie mit einem Fingertipp richtig, und wenn Sie einen Absender freigeben, fragt Argus gleich, ob er auf die Positivliste soll.

  • Jedes Urteil mit Begründung in einem Satz
  • Korrektur mit einem Fingertipp, Positivliste auf Nachfrage
  • Tagesbericht: was kam, was markiert wurde, was Sie korrigiert haben
  • Notausschalter: im Zweifel geht alles ungeprüft durch. Lieber eine Stunde ohne Prüfung als eine Stunde ohne Post.
Argus auf dem Handy: die Lage mit den Urteilen des Tages
Lage
Argus auf dem Handy: Betrugsurteile als Karten, Richtigstellen mit einem Tipp
Urteile, Richtigstellen mit einem Tipp
Für wen

Wo Mail das Geschäft trägt.

Argus ist gebaut für Mittelständler, bei denen täglich Rechnungen, Aufträge und Zahlungen per Mail laufen und eine einzige falsche Überweisung den Jahresgewinn kostet.

  • Handel und Großhandel
  • Logistik und Spedition
  • Schiffsmakler und Reedereien
  • Kanzleien und Buchhaltungen
Vor jedem Mailsystem

Keine Software auf Ihren Rechnern, keine Änderung an Ihren Postfächern.

Ihre Domäne wird auf Argus gelenkt, Argus prüft und reicht weiter. Mehr nicht.

  • Microsoft 365
  • Exchange im Haus
  • Hosted Exchange bei uns (UNGANA Exchange)
Häufige Fragen

Was Kunden uns zuerst fragen.

Ersetzt Argus unseren Spamfilter?
Nein, Argus steht dahinter. Massenwerbung fängt Ihr Spamfilter weiter, Argus kümmert sich um das, was er durchlässt: die gut gemachte, gezielte Mail.
Was passiert mit einer Mail, die Argus als Betrug einstuft?
Sie wird mit einer Kopfzeile markiert und landet im Junkordner des Empfängers. Sie wird nicht gelöscht und nicht zurückgehalten. Sie können sie jederzeit ansehen und freigeben.
Wie lange dauert die Einrichtung?
Einen Arbeitstag. Danach läuft Argus zwei Wochen im Mitlesebetrieb und markiert nichts. In dieser Zeit sehen Sie die Urteile, wir stimmen die Listen ab, und erst dann wird die Markierung scharf gestellt.
Liest ein Mensch unsere Post?
Nein. Die Urteile sieht nur, wer bei Ihnen dafür berechtigt ist. Unsere Techniker sehen bei Störungen Kopfzeilen und Urteile, keine Inhalte, es sei denn, Sie bitten uns darum.
Was kostet ein Fehlalarm?
Eine Mail im Junk, die Sie mit einem Klick zurückholen. Argus lernt daraus: der Absender wandert auf Wunsch auf Ihre Positivliste.
Zwei Wochen, nur mitlesen

Lassen Sie Argus zwei Wochen mitlesen.

Wir richten Argus für eine Ihrer Domänen ein, Argus meldet nur und markiert nichts. Nach zwei Wochen sehen Sie schwarz auf weiß, was bei Ihnen durchkommt.

4ITS GmbH, Burchardstraße 22, 20095 Hamburg